Abfahrt Nörten Hardenberg gegen Mittag.
Heute geht die Reise los.
Kurz vor Mitternacht verbringen wir am Bodensee unsere erste
Nacht.
Leider wurde diese nicht so schön kuschelig wie gewollt.
Darum fuhren wir die Nacht durch weiter über die Schweiz
der Sonne entgegen. Kurz vor Como haben wir dann doch noch
einige Stunden geschlafen.
Gegen Mittag kauften wir in Mailand ein und ab auf einen schönen
Campingplatz im Umland.
Dort wurde mit leckerem Kuchen und Kaffee Esthers Geburtstag
gefeiert.
Am nächsten Tag wieder ab auf die Autobahn. Genua ruft.
Am Hafen gibt es viel Gewarte, da die italienische policia
erstmal bei Mamma Pasta essen muss, und wir dürfen darum
über 3 Std. in der Schlange stehen.
Die Überfahrt nach Tunis ist schön, bestes Wetter
und kaum Wellengang.
Hallo Afrika, wir kommen.
Aber halt. Erstmal Stempel hier, Stempel dort. Dies abgerundet
mit einigen Wartereien,
ja so begrüßt uns Tunesien.
Jetzt bloß nichts wie raus
aus dem Hafen.
Leider vergessen, Geld zu tauschen, also eine Bank gesucht.
Keine Bank gefunden dafür in einem Gulliloch umgeknickt
und ruckzuck ist der Fuß dick.
Nach dem Erlebnis fahren wir zum Paradis-Camping in Nabeul.
Schöner Platz und mit unserem Kleinen auch gut zu befahren.
In der Nacht kommt noch der KAT von Wolfgang Dreßler
an.
Ein supermächtiges Teil. Aber davon bekomme ich schon
nicht mehr viel mit. Mein Fuß ist mittlerweile so dick,
dass ich nicht mehr laufen kann. Da hilft nur noch kühlen
und Rotwein.
Nach 2 Tagen kann die
Reise weitergehen.
Wir machen uns am Mittelmeer entlang Richtung Süden auf.
Wir haben Zeit. Wir übernachten hier und dort, bis wir
dann unser Ziel Ksahr Ghilane ansteuern.
Dort bleiben wir eine Nacht.
Am Morgen zieht ein mächtiger Sandsturm auf, gerade als
wir schon wieder auf der Piste in Richtung
Douz sind.
Desert-Camping Douz, alles spricht davon, alle waren schon
mal da.
Wir jetzt auch.
Schöner Campingplatz, wirklich.
Aber auch der schönste Platz wird nach 2 Tagen Sturm
und Regen
etwas öde und matschig.
Darum ging die Reise weiter. Am Rand der algerischen Grenze
begaben wir uns wieder auf die Rückfahrt.
Leider wurde das Wetter nicht besser. Sturmböen so schlimm,
dass unser Magirus nur noch mit ca. 40km/h dagengen angekommt.
Eine stürmische Nacht.
Wir entschlossen, wieder zurück nach Nabeul zu fahren,
um dort noch einige schöne Tage am Strand
zu verbringen.
Nur leider wollte der Kupplungszylinder nicht mehr.
Das bemerkten wir kurz vor der Abfahrt in Richtung Fähre.
Nichts half und so quälten wir uns mit einer nicht richtig
funktionierenden Kupplung
bis zum Hafen.
Diesmal war die Überfahrt rauer.
Egal, wir hatten ja sowieso ein mulmiges Gefühl im Magen
wegen
der Kupplung.
Am folgenden Tag ging es wieder zurück durch die Schweiz
nach Deutschland.
Unser Magirus hat uns wunderbar
nach Hause gebracht.
Und die Kupplung geht natürlich
auch wieder.
Esther und Florian